Die Stiftung

Im Jahr 2013 wurde der Parkinsonexperte des Universitätsklinikums Düsseldorf, Prof. Dr. med. Martin Südmeyer, heute Ernst von Bergmannklinikum, Potsdam, mit der Gründung einer Stiftung zur Förderung vielversprechender junger Neurologen auf dem Gebiet des Morbus Parkinson von Prof. Thiemann und seiner Frau Ingrid Thiemann, geb. Bode, betraut.

Noch zu Lebzeiten des Stifters 2014 ins Leben gerufen, soll die Erforschung und Ergründung der neurodegenerativen Erkrankung in den Fokus rücken, die „im Hinblick auf die zunehmend älter werdende Gesellschaft eine der größten medizinischen Herausforderungen der Zukunft darstellt“, so Professor Südmeyer. Als Vorsitzender der Stiftung berief Südmeyer gemeinsam mit den Vorstandskollegen Rechtsanwalt Staffan Illert, Düsseldorf, und Dr. Johannes Werle, Geschäftsführer der Rheinischen Post Verlagsgruppe, Düsseldorf, eine Reihe ausgewiesener und hochrangiger Parkinsonexperten in den wissenschaftlichen Beirat, die sich seit 2015 um die Vergabe des mit 50.000 Euro dotierten Thiemann-Fellowships an einen besonders qualifizierten jungen Neurologen aus der Parkinsonforschung bemühen.

Das großzügige Stipendium, das laut DGN (Deutsche Gesellschaft für Neurologie) der „größte aus privatem Vermögen gestiftete Forschungspreis auf dem Gebiet der neurodegenerativen Erkrankungen ist,“ soll projektgebunden und auf ein Jahr begrenzt, dem jeweiligen Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit bieten, seine Forschungsansätze an einem herausragenden klinischen Zentrum im In- oder Ausland zu vertiefen und erweitern. Mit der Fokussierung auf neurodegenerative Erkrankungen schließt Professor Thiemann somit als großzügiger Mäzen eine Lücke bei der Erforschung neurologischer Erkrankungen.

Sitz der Stiftung ist Düsseldorf.